Wieviel Kalorien hat Whisky?


Zwar gehören Liköre zu den wahren Kalorienbomben der Alkoholsorten, aber auch Whisky kann einen Anteil des täglichen Kalorienbedarfs abdecken. Da im Whisky Eiweiß und Fett fehlen, so gut wie keine Kohlenhydrate drinstecken und er fast nur aus Wasser und Alkohol besteht, kann man die Kalorien der Spirituose leicht berechnen:


Die herkömmlichen Whiskys enthalten in der Regel 40 Prozent Alkoholanteil, die Dichte von Alkohol beträgt 0,8 Gramm pro Milliliter. Multipliziert man die beiden Angaben kommt man auf 32 Gramm Alkohol in 100 ml Whisky. 1 Gramm Alkohol hat 7,1 Kalorien. Multipliziert man nun das Gewicht des Alkohols mit 7,1 Kalorien, erreicht man beim Genuss von 100 ml Whisky 227 Kilokalorien, bzw. 951 Kilojoule. Ein Likör schafft es im Vergleich dazu auch mal leicht auf 350 kcal.
Beruhigend: Die Genügsamen, die sich mit einem 20 cl Gläschen Whisky zufriedengeben, kommen bloß auf knappe 50 Kilokalorien.

 

Was kostet ein guter Whisky?


Um diese Frage beantworten zu können, muss zunächst einmal geklärt werden, was einen „guten“ Whisky ausmacht. Gar nicht so einfach bei der Unmenge an Angeboten und den unterschiedlichen Geschmäckern. Manch einer mag einen rauchigen, torfigen Whisky, andere bevorzugen lieber eine sanftere Vanillenote. Ein guter Whisky darf mit facettenreichen Aromen bestechen, sollte dabei aber geschmacklich immer stimmig sein, er darf uns überraschen und sollte positiv in Erinnerung bleiben.


Preislich sind im Grunde genommen einem Single Malt keine Grenzen nach oben gesetzt, man kann aber auch qualitativ gute Whiskys um die 50 Euro finden, die mindestens ein Jahrzehnt reifen durften. Darunter zählt zum Beispiel der fruchtig-würzige Jack Daniel´s Single Barrel (33 €), der süß-würzige Highland Park 12 Jahre (34 €), der süß-rauchige Talisker 10 Jahre (34 €), der torfige Coal Ila 12 Jahre (40 €) oder der süß-würzige Dalmore 15 Jahre (63 €).

 

Sollte man Whisky in eine Karaffe füllen?


Anders als bei einem Weindekanter, der eingesetzt wird, damit der Alkohol mit reichlich Sauerstoff in Berührung kommt und somit sein ganzes Aromaspektrum entfalten kann, dient die Whiskykaraffe ausschließlich repräsentativen Zwecken. Ein Whisky darf jahrelang in einem Holzfass reifen und hat bei der Abfüllung bereits den Geschmack erzielt, den der Konsument auch erfahren soll. Steht die Flasche erst einmal in der heimischen Bar, sollte sogar vermieden werden, dass die Spirituose unnötig mit Sauerstoff in Kontakt kommt, damit seine fragilen Aromen erhalten bleiben.


Viele Destillerien füllen ohnehin schon ihre Tropfen in dekorative Flaschen ab, wer aber das Ritual des Whiskytrinkens so richtig zelebrieren möchte, kann seine Lieblingsspirituose natürlich in eine ästhetisch anmutende Karaffe füllen. Das beeindruckt bestimmt den eingeladenen Gast, unterstreicht den Trink-Genuss und da die Optik bekanntlich auch ein klein wenig beeinflussen kann, schmeckt der Whisky vielleicht hübsch präsentiert und ausgeschenkt noch besser.